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BTV8 - Blauzunge:
Verbringen von Kälbern innerhalb Deutschlands unter erleichterten Bedingungen ab dem 31.03.2020

Die Bundesländer haben sich aufgrund der aktuellen Situation auf erleichterte innerstaatliche Verbringungsregelungen für Kälber geeinigt, da das Risiko einer Verschleppung der BTV8 durch das Verbringen ungetesteter Kälber vom FLI aktuell auf gering heruntergesetzt wurde.
Das FLI weist aber darauf hin, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei Kälbern wieder erhöhen kann, wenn es in der vektoraktiven Zeit 2020 zu vermehrten Ausbrüchen kommen sollte. Dem kann jedoch durch eine ordnungsgemäße Grundimmunisierung von weiblichen Rindern vor der Belegung entgegengewirkt werden.
Folgender Beschluss wurde am 30.03.2020 von den Ländern angenommen und gilt ab dem 31.03.2020:
Das innerstaatliche Verbringen weniger als drei Monate alter Kälber ist unter folgenden Bedingungen möglich:

1. Muttertier mit abgeschlossener BTV8-Grundimmunisierung mind. 28 Tage vor der Geburt
    a. Die Grundimmunisierung hat nach Angaben des Impfstoffherstellers zu erfolgen.
    b. Die Impfungen sind in die HIT-Datenbank einzutragen
    c. Wiederholungsimpfungen (Auffrischung) sind jeweils innerhalb eines Jahres erforderlich.

und

2. Das Kalb/die Kälber sind mit der Biestmilch des eigenen Muttertieres unmittelbar nach der Geburt getränkt worden.
    a. Die Biestmilchgabe ist durch eine unterschriebene Tierhaltererklärung nachzuweisen.
3. Die Regelung gilt ab dem 31.03.2020 und kann jederzeit widerrufen werden, sollte sich das Risiko einer Verschleppung der BTV8 erhöhen.

 

Wichtige Antworten zur Corona-Soforthilfe

Ergänzend zu den Ausführungen des Regierungspräsidiums Kassel fasst das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVL) unter:
https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/soforthilfen/wichtige-antworten-zur-corona-so-forthilfe
häufige Fragen zum Corona-Soforthilfeprogramm zusammen und gibt entsprechende Auskünfte. Ein „existenzgefährdender Liquiditätsengpass“ ist Voraussetzung für den Erhalt der Soforthilfen. Insbesondere Fragen um diesen Begriff werden vom HMWEVL aufgegriffen.

Beantragung der Bundes- und Landes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte

Mit einer Pressemitteilung vom 29.03.2020 informiert das BMEL über die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen und bezieht nach einigen vorherigen Unklarheiten nun auch die Landwirtschaft explizit und vollständig mit ein. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung wurde zwischen Bund und Ländern am 29.03.2020 finalisiert.
Die Soforthilfen des Bundes in einem Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro gelten auch für Landwirte und Betriebe mit landwirtschaftlicher (Primär)Produktion mit bis zu zehn Beschäftigten. Daneben gelten die Soforthilfen für kleine Unternehmen, Freiberufler und Soloselbständige. Die Umsetzung und Auszahlung der Mittel erfolgt über die Länder, in Hessen über des Regierungspräsidium Kassel.
Beantragung in Hessen über das RP Kassel möglich:
Die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“ sowie eine Checkliste zur Hilfe sind herunterzuladen unter:

https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/Ausf%C3%BCll-hilfe%20zum%20Corona-Soforthilfe-Antrag_RPK_20-03-29_0.pdf

In der Anleitung finden Sie auch den Link zum Online-Formular:
http://www.rpkshe.de/coronahilfe/

Das Antragsformular steht ab dem 30. März 2020 zur Verfügung. Anträge für die Soforthilfe können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.
Da das Online Formular nach längerer Zeit ohne Eingabe deaktiviert wird, empfiehlt die Hessische Landesregierung, schon vor dem Ausfüllen des Formulars einige Informatio-nen wie etwa Steuernummer und Bankverbindung bereitzuhalten. Außerdem müssen Dokumente als Scan oder Foto hochgeladen werden. Falls kein Scanner vorhanden ist:
https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/200327_faq_technisch-ehilfe_0.pdf

Weitere Informationen:
https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe
Richtlinie des Landes Hessen zur Durchführung eines Soforthilfsprogramms für gewerbliche Unternehmen und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, Selbstständige, So-loselbstständige und Angehörige Freier Berufe, die infolge der Corona-Virus-Pandemie 2020 in ihrer Existenz gefährdet sind – (Corona-Virus-Soforthilfsprogramm Hessen 2020) vom 27.03.2020:

https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/hmwvl/richtlinie_sofort-hilfe_corona_in_hessen.pdf

 

Coronavirus Aktuelle Übersicht über Plattformen zur Vermittlung von Saisonarbeitskräfte

Im Folgenden erhalten Sie eine aktuelle Übersicht über Plattformen zur Vermittlung von Saisonarbeitskräften an Betriebe mit Bedarf.

SinD GmbH, GLFA: https://www.saisonarbeit-in-deutschland.de

Maschinenringe in Kooperation mit BMEL: https://www.daslandhilft.de/

Private Initiative mit Hintergrund im Öko-Landbau: https://www.land-arbeit.com/

Vor allem Schüler und Studenten bieten Ihre Unterstützung über folgende Plattform an: https://coronaconnect.de

Von Studenten initiierte Vermittlungsplattform https://www.erntehilfe.org/

Aehrenmann, Startup https://erntehelfer-gesucht.de/

Karrero by topagrar, LV digital GmbH https://www.karrero.com/ernte-retten/

 

News-Feed rund um die aktuellen Geschehnisse und Auswirkungen
der COVID-19-Pandemie

Aktuelle Geschehnisse rund um die Auswirkungen der CoV-19-Pandemie auf die landwirtschaftliche Produktion können unter https://www.hessischerbauernverband.de/corona-aus-lw-12-2020 in einem neu eingerichteten News-Feed eingesehen werden, welcher laufend aktualisiert wird.

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